Verschoben: Männlichkeiten und Macht in antihierarchischen Gruppen

Wegen Corona wurde der Workshop auf unbestimmte Zeit verschoben.

*Geschlossene Veranstaltung*

– Dieser Workshop ist für ein Hausprojekt konzipiert, kann aber in abgewandelter Form von allen selbstorganisierten Gruppen gebucht werden. –

 

Veranstaltungstext

Feminismus wird oft als Befreiung der Frauen*, im besten Falle als Emanzipation von Frauen, Trans- und Interpersonen verstanden. Wir wollen in diesem Workshop die Rolle von Männlichkeit genauer untersuchen, denn wer als weiß und cis-männlich wahrgenommen wird, kann häufig von dem Privileg profitieren, als normsetzend, also „normal“ empfunden zu werden. Aus dieser Position heraus kann es auch in antihierachischen Gruppen zur bewussten oder unterbewussten Ausübung von Macht und Gewalt kommen.
Wichtig ist es uns zu betonen, dass in diesem Workshop nicht darum geht “Männliches Verhalten“ in eurer Gruppe anzuprangen oder alte Konflikte zu analysieren. Wir wollen euch vielmehr durch verschiedene Methoden zum Austausch über Erwartungen und Erfahrungen mit Männlichkeiten bringen.
Wir werden Situationen sammeln, in denen uns Vorstellungen von Männlichkeit begegnen, wie wir diese wahrnehmen, uns daran orientieren und reproduzieren – im Alltag, in der Schule, bei der Arbeit, in Liebes- und Freundschaftsbeziehungen und in der Freizeit… Aber speziell auch in den basisdemokratischen Gruppen in denen wir uns organisieren.Darauf aufbauend werden wir über alternative Männlichkeitsbilder und eine solidarische Positionierung von Cis-Männern sprechen und wie ihr in eurer Hausgemeinschaft genderbasierte Macht sichtbar machen bzw. ausgleichen könnt.

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.